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Escrima / Arnis Sticks


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Sticks für FMA: Escrima, Kali, Arnis und andere Stile

Kurzstöcke werden für FMA (Filipino Martial Arts, wie Escrima, Arnis oder Kali) verwendet, aber auch in der Selbstverteidigung eingesetzt. Diese Sticks sind je nach Stil und Variante ca. 50-75 cm lang, so dass sie einerseits eine gute Reichweite bieten, die wesentlich länger ist als der eigene Arm, aber andererseits noch problemlos gedreht und geschwungen werden können, ohne am Boden oder am Körper anzuschlagen. Dieser Längenbereich ist auch deshalb so praktisch, weil man mit zwei solchen Stöcken agieren kann und damit noch ganz andere, flexible Möglichkeiten zum Schlagen, Blocken und Kontern bekommt. Das ist mit längeren Stäben nicht mehr ohne weiteres möglich.

Im Mittelpunkt des Escrima Trainings stehen die verschiedenen Stock-Waffen, die sehr unterschiedliche Maße und Gewichte aufweisen können. Sie werden für Partnerdrills, Flow-Training, Sparring, Selbstverteidigung und technische Grundlagenarbeit eingesetzt und sind damit ein unverzichtbarer Bestandteil eines modernen oder traditionellen Trainings.

FMA-Trainingswaffen aus Rattan

Der natürliche Rohstoff Rattan wird traditionell für eine Vielzahl von Kampfstöcken und auch für Escrima Trainingswaffen verwendet. Das Material ist leicht und zugleich stabil, sodass es bei hoher Belastung nicht bricht oder splittert. Lediglich ein Auffasern tritt bei Überbeanspruchung der Escrima Stöcke auf, so dass das Verletzungsrisiko deutlich reduziert wird. Rattan Trainingswaffen sind bei DEPICE in verschiedenen Ausführungen erhältlich, wobei beispielsweise ungeschälte Modelle eine längere Haltbarkeit aufweisen als geschälte. Außerdem tragen Knoten im Kontaktbereich, d. h. dem oberen Drittels des Stocks, zur Widerstandsfähigkeit bei. Dadurch hält die Trainingswaffe auch harte Schläge aus.

Für die Optik oder den persönlichen Geschmack steht eine große Auswahl von Varianten bei uns bereit: glatte, geschälte, gebrannte oder mit Mustern verzierte Escrima Stöcke. Für einen besseren Grip speziell bei den sehr schmalen Modellen sorgen mit Leder ummantelte Griffstücke.

Escrima Trainingswaffen aus Hartholz

Hartholz Trainingswaffen sind eine gute Alternative zum klassischen Rattan, um reale Gefahrensituationen zu trainieren und die Bandbreite des Trainingsmaterials zu erhöhen. Vor allem bei der Ausbildung von Sicherheitskräften wird gern auf die robusten und schweren Stöcke zurückgegriffen, da die tatsächliche Schlaghärte hier höher ist als bei Rattan. Die naturbelassenen oder schwarz lackierten Kurzstöcke im DEPICE Sortiment wiegen bis zu 500 g und stellen die Anwender nicht nur vor neue technische Herausforderungen bei Drills und Schwüngen, sondern sind auch perfekt, um die körperlichen Voraussetzungen zu trainieren, Schlagkraft und Dynamik zu entwickeln. Damit die Hartholz-Waffen auch intensivem Sparring standhalten, bestehen sie aus robuster Roteiche oder Buche mit Durchmessern meist über 30 mm.

Escrima Soft Trainingswaffen

Ideal für Einsteiger im Stickfight oder für das allgemeine Selbstverteidigungstraining sind die Escrima Soft Trainingswaffen von DEPICE. Die Kombination aus stabilem Kunststoffkern und gepolsterter Ummantelung aus Schaumstoff gewährleistet eine lange Haltbarkeit und zusätzliche Sicherheit während der intensiven Trainingseinheiten. Die weichen Stöcke sind sowohl für das Freizeittraining geeignet, bei dem härtere Blessuren vermieden werden sollen, als auch für Sicherheitskräfte, die einen realistischen Umgang mit dem Kurzstock üben wollen, ohne die Trainierenden zu gefährden. Sowohl einzeln als auch im 2er und 10er Pack erhältlich, bietet DEPICE für interessierte FMA-Anfänger, Polizei und Security sowie professionelle Kampfsport-Vereine hochwertige Trainingswaffen.

Escrima Training – Waffenkampf zur Selbstverteidigung

Das moderne Escrima Training geht auf eine jahrhundertealte philippinische Kampfkunst zurück, die ausschließlich Verteidigungszwecken dient. Bereits im 16. Jahrhundert verteidigten die eingeborenen Escrimadores Ihre Heimat gegen die Besitzansprüche der spanischen Krone und setzten damit auch dem Leben des Entdeckers und Eroberers Ferdinand Magellan ein Ende.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten aus dem asiatischen Raum steht beim Escrima die Verwendung von scharfen Klingen, Stöcken und anderen Waffen im Vordergrund. Waffenlose Handtechniken werden eher sekundär genutzt. Außerdem orientiert sich diese hoch entwickelte Kampfkunst sehr streng an physikalischen Gesetzen, wodurch die Bewegungen von den Escrimadores äußerst natürlich und ökonomisch ausgeführt werden. Da im Escrima Training nur Techniken zum Einsatz kommen, die in der Realität anwendbar sind, lässt es sich von jedem erlernen – unabhängig von körperlicher Fitness und Konstitution.

Das Escrima Training orientiert sich am Prinzip „Verteidigung durch schützende Gegenangriffe“. So wird dem Gegner das eigene System aufgezwungen, und man gewinnt dadurch die Kontrolle über den Kampf. Obwohl während des Trainings ausschließlich mit Stöcken aus Rattan, Hartholz oder anderen Materialien hantiert wird, können in der Realität auch Alltagsgegenstände wie Schlüssel, Feuerzeuge oder Zeitungen zur Selbstverteidigung genutzt werden. Wer die Prinzipien kennt, kann alle Dinge, die spontan zur Hand sind, in eine Verteidigungswaffe umfunktionieren.


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